Katzenvieh

Katzenvieh (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Katzenvieh
Genitiv des Katzenviehs
Dativ dem Katzenvieh
Akkusativ das Katzenvieh

Nebenformen:

Katzenviech

Worttrennung:

Kat·zen·vieh, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈkat͡sn̩ˌfiː]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Schimpfwort: abfällige Bezeichnung für eine Katze

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Katze und Vieh mit dem Fugenelement -n

Synonyme:

[1] Dreckskatze

Sinnverwandte Wörter:

[1] Drecksvieh, Mistvieh

Beispiele:

[1] „Was meinen Haß gegen das Katzenvieh zweifellos genährt hatte, war eine Entdeckung gewesen, die ich sofort, nachdem ich es zu mir genommen, gemacht hatte – die Entdeckung, daß es, wie die erste Katze, um eins seiner Augen beraubt war.“[1]
[1] „Sie langsam verrecken lassen vor Hunger? Sie einem Katzenvieh vorwerfen? Nein, verflucht, – vierzehn Jahre war sie mein Kamerad!“[2]
[1] „Aber weißt du, ich habe den Verdacht, das Katzenvieh, dieser einäugige Pirat, hat sich über die Flasche hergemacht, denn soweit ich sehe, rackert er sich damit ab, ein Liebesgedicht an die Hennen zu verfassen, das er ihnen wohl morgen vormaunzen will.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Katzenvieh
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Katzenvieh

Quellen:

  1. Edgar Allen Poe: Die schwarze Katze. Propyläen-Verlag, Berlin o.J. (übersetzt von Theodor Etzel)
  2. Karl Reinecke-Altenau: Die Amsel. In: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender 1940.
  3. Jón Kalman Stefánsson: Dein Fortsein ist Finsternis. Roman. Piper, München 2024 (übersetzt von Karl-Ludwig Wetzig), ISBN 978-3-492-32059-7, Seite 441. Isländisch 2020.